Erhärtungswürfelprüfungen

Die Druckfestigkeit stellt eine der wichtigsten Eigenschaften von Beton dar. Durch eines eigens hergestellten Probekörpers wird sie durch einen Druckfestigkeitsversuch ermittelt.
Bei der Erhärtungsprüfung geht es darum, zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Anhaltspunkt über die Festigkeit des Betons im Bauwerk während der Erhärtungsphase zu gewinnen.
Hierfür werden Probekörper - ein Betonwürfel mit 15 cm Kantenlänge hergestellt. Auch Bohrkerne werden in Sonderfällen zur Druckprüfung herangezogen. Bei der Lagerung der Probekörper muss gewährleistet sein, dass äußere Einflüsse wie Temperatur und der Feuchte mit den Bedingungen am betreffenden Bauteil vergleichbar sind. Die Prüfung, Beurteilung und Zuordnung in Festigkeitsklassen erfolgt gemäß DIN EN 206, 28 Tage nach seiner Herstellung.

Das Ergebnis einer Druckfestigkeitsprüfung eines Probekörpers zum Zeitpunkt X kann zum Beispiel eine Aussage darüber liefern, ob ein Beton bereits die erforderliche Druckfestigkeit für das Aufbringen einer Vorspannung oder für die Aufnahme äußerer Lasten aufweist.

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